Welt·tag für das Down-Syndrom 2026
Das Down-Syndrom ist eine genetische Besonder·heit.
Es ist keine Krankheit.
Es ist eine Beeinträchtigung.
Einmal im Jahr stehen Personen mit Down-Syndrom besonders im Fokus.
Das ist am welt·weiten Tag für das Down-Syndrom.
Das ist der 21. März.
Dieser Tag wurde von den Vereinten Nationen begründet.
Die Vereinten Nationen sind eine große Gruppe von Ländern.
Sie setzen sich für den Frieden und die Menschen·rechte ein.
Deshalb haben sie den 21. März oder 21.3. zum Welttag für das Down-Syndrom gemacht:
– Das 21. Chromosom ist bei Menschen mit Down-Syndrom 3 Mal vorhanden.
Chromosomen befinden sich in den Zellen von den Lebe·wesen.
Dort tragen sie die Gene von den Lebe·wesen in sich.
An Welt·tag für das Down-Syndrom geht es um:
– Begegnungen
– Sichtbar·keit
– Lebens·freude
– das Zusammen·sein
Er richtet sich an:
– Menschen mit Down-Syndrom
– ihre Familien
– ihre Freunde und Freundinnen
– ihre Helfer und Helferinnen
– für eine inklusive Gesellschaft engagierte Menschen
In diesem Jahr hat der Tag ein Motto:
„Gemeinsam gegen Einsamkeit“.
Überall in Deutschland gibt es Veranstaltungen:
– Demonstrationen
– Familien·feste
– Lesungen
– Aktionen mit bunten Socken
Die bunten Socken stehen für die Schönheit von dem Anders·sein.
Mit den Veranstaltungen soll ein Zeichen gegen die Einsam·keit gesetzt werden.
Auch in Sachsen gibt es Veranstaltungen.
Hier ist ein Beispiel:
Bei Bautzen wurde am Samstag ein Familien·fest gefeiert.
Es trafen sich viele Familien mit ihren kleinen und erwachsenen Kindern.
Es gab Kaffee und Kuchen.
Die Besucher und Besucherinnen tauschten sich aus.
„Gemeinsam gegen Einsamkeit“
In diesem Jahr stand das Thema Einsamkeit im Zentrum.
Dieses Thema ist wichtig für alle Menschen.
Es wurde gefragt und besprochen:
– Wie schaffen wir echte Begegnungen für alle Menschen?
– Wie kommen wir uns wieder näher?
– Welche Maßnahmen gegen die Einsamkeit kann es geben?
– In welchen Zusammen·hängen kann das Gefühl der Zugehörigkeit entstehen?
– Was können wir selber machen?
Diese Fragen beschäftigen auch das Deutsche Down-Syndrom Info·Center.
Gemeinsam mit Betroffenen hat es Aktionen vorgeschlagen:
– Kleine Karten verteilen:
Mit diesen Karten kann man eine nette Botschaft weiter·geben.
Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
– Freund·schaften stärken und aufbauen:
Freund·schaft ist kein Luxus.
Sie ist sehr wichtig für Teil·habe.
Dazu gab es eine Umfrage:
Die Ergebnisse finden Sie hier: hier.
Einsam·keit ist politisch
Das Motto von dem Welt·tag für das Down-Syndrom 2026 hat auch eine politische Botschaft.
Wir leiden unter Spaltung und Brüchen in der Gesell·schaft.
Die Menschen wollen weniger mit einander sprechen.
Viele Menschen sind deshalb verunsichert.
Sie ziehen sich aus dem sozialen Leben zurück.
Seit Langem wird gewarnt:
Die Einsam·keit nimmt weltweit zu.
Das betrifft Menschen in jedem Alter und jeder Gruppe von der Bevölkerung.
Was tun?
Wir müssen über diese Werte sprechen:
– Zuhören
– Solidarität
– Hilfe zwischen Nachbarn
– Vielfalt
– Zusammen·halt
– aktiv sein
– Möglichkeiten für Begegnungen schaffen
Die Werte müssen gelebt werden.
Sie geben Orientierung.
Sie stärken auch die Teil·habe in der Gesell·schaft.
Hinter·grund
Das Deutsche Down-Syndrom InfoCenter ist ein anerkanntes Kompetenz- und Beratungs·zentrum.
Es hilft:
– Menschen mit Down-Syndrom
– ihren Angehörigen
– Fach·leuten
– allen weiteren Interessierten
Es hat eine eigene Zeit·schrift.
Darin sind Informationen und Wissen zu diesen Themen:
– Gesundheit
– Förderung
– Pädagogik
– Inklusion
Angehörige und Fach·leute können sich in dem Zentrum weiter·bilden.
Es gibt auch Kurse für Jugendliche und junge Erwachsene mit Down-Syndrom.
Diese Kurse werden von der DS-Akademie veranstaltet.
