
Jürgen Dusel: So findet er die Änderung für die Hilfe für Kinder und junge Menschen
Jürgen Dusel spricht über das neue Gesetz in der Kinder- und Jugend·hilfe
Die Bundes·regierung hat einen Gesetzes·entwurf vorgestellt.
Das Gesetz betrifft die Kinder- und Jugend·hilfe.
Jürgen Dusel findet das Gesetz schlecht.
Jürgen Dusel ist der Behinderten·beauftragte von der Bundes·regierung.
Der Behinderten·beauftragte ist für Menschen mit Behinderung da.
Was sagt Jürgen Dusel?
Das Gesetz macht den All·tag von
Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen schwerer.
Und von ihren Familien.
Man sollte das Jugend·amt und das Sozial·amt zusammen·legen.
Das ist für die Familien einfacher.
Die Inklusive Lösung
Die Bundes·regierung hat 2021 das Jugend·stärkungs·gesetz beschlossen.
Im Gesetz geht es um die Inklusive Lösung.
Die Inklusive Lösung bedeutet:
Die Kinder- und Jugend·hilfe ist für jede Unterstützung
für Menschen mit Behinderungen zuständig.
Fast eine halbe Million Kinder und Jugendliche bekommen die Unterstützung.
Einige mit seelischer Behinderung.
Andere mit körperlicher oder geistiger Behinderung.
Was sagt das neue Gesetz?
Die Inklusive Lösung ist kein Muss.
Das heißt: Man kann die Zuständigkeiten zusammen·führen.
Muss man aber nicht.
Jede Gemeinde kann das selber entscheiden.
Wollen wir die Inklusive Lösung ausprobieren?
Oder nicht?
Das gibt den Familien keine Sicherheit.
Seit 2024 gibt es Verfahrens·lotsen.
Das sind Mitarbeiter im Amt.
Die Mitarbeiter helfen den Betroffenen.
Die Verfahrens·lotsen sind nur für Kinder und Jugendliche
mit seelischen Behinderungen zuständig.
Aber nicht für die mit körperlichen oder geistiger Behinderungen.
Obwohl es viel mehr mit Menschen mit körperlichen Behinderungen gibt.
Oder mit geistigen Behinderungen.
Das neue Gesetz bedeutet auch:
Die verfügbare Infra·struktur steht im Mittel·punkt.
Nicht der Bedarf von Einzel·personen.
Infra·struktur sind die Dinge, die Menschen zum Leben und Arbeiten brauchen.
Und die Dinge, damit alles in unserem Land gut funktionieren.
Zum Beispiel:
- Straßen, Brücken und Bahnen, damit Menschen überall hinfahren können.
- Strom, Wasser und Internet, damit Häuser und Fabriken funktionieren.
- Schulen und Krankenhäuser, damit Menschen lernen und gesund bleiben.
Gute Infra·struktur ist wichtig.
Aber Einzel·hilfe auch.
Einzel·hilfe bedeutet: Hilfe für eine Person.
Zum Beispiel: Schul·begleitung.
Einzel·hilfe ist jetzt schwer zu bekommen.
Familien müssen beweisen,
dass die Infra·struktur nicht reicht.
Das ist sehr schwer.
Jürgen Dusel sagt dazu:
Kinder und Jugendliche mit Behinderungen sollen über·all mit·machen können.
Das neue Gesetz kann das verhindern.
Kinder und Jugendliche mit Behinderungen sind immer noch
sehr auf ihre Eltern angewiesen.
Zum Beispiel: bei Anträgen und bei Geld.
Jürgen Dusel fordert:
- Die Regierung ist jetzt verantwortlich.
- Die Regierung muss ein anderes Gesetz beschließen.
- Das Gesetz soll Kinder und Jugendlichen genug Unter·stützung geben.
- Das Gesetz soll den Aufwand für Familien und Behörden kleiner machen.
