SoVD.TV am 5. Mai: Bundesinitiative Barrierefreiheit – quo vadis?“

(www.eu-schwerbehinderung.eu/red; ahi) Am Freitag, 5. Mai 2023 um 16.00 Uhr kommt in Kooperation mit der Aktion Mensch die nächste Ausgabe von SoVD.TV. Diesmal geht es zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen um die Bundesinitiative Barrierefreiheit. Diese Initiative unter Federführung des Bundesarbeits- und Sozialministeriums will sich ressortübergreifend besonders auf die Themen Mobilität, Wohnen, Gesundheit und Digitales konzentrieren und hat sich das Ziel gesetzt, rechtliche Regelungen weiterzuentwickeln, um die Barrierefreiheit im öffentlichen und privaten Bereich voranzutreiben.

Michaela Engelmeier, SoVD-Vorstandsvorsitzende: „In der UN-Behindertenrechtskonvention nimmt Barrierefreiheit eine zentrale Rolle ein. So heißt es in Artikel 9, dass Menschen mit Behinderungen ‚eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen‘ ist. Davon sind wir aber so ganz weit entfernt. Gut, dass nun die Bundesinitiative an den Start gegangen ist, aber aus den Absichtsbekundungen müssen dringend auch Taten und konkrete Maßnahmen folgen.“

Welche das sind und was auch gesellschaftlich passieren muss, diskutieren wir wie immer mit interessanten Gästen wie Dr. Sigrid Arnade vom Weibernetz, einer bundesweiten Selbstvertretungsorganisation von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen. Das Weibernetz hat dieses Jahr den Vorsitz im Sprecherrat des Deutschen Behindertenrates. Der DBR ist ein Aktionsbündnis der maßgeblichen Verbände wie z. B. dem SoVD. Seit 1999 vertritt der DBR verbandsübergreifend offensiv die Interessen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen.

Außerdem begrüßen wir Jürgen Dusel, seit 2018 Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Ergänzt wird das Panel von Jens Beeck. Er sitzt seit 2017 im Bundestag und ist teilhabepolitischer Sprecher der FPD-Fraktion.