Die Historikerin Alina Sonnefeld präsentiert ihre Masterarbeit zu Matthias Vernaldi’s Roman „Dezemberfahrt“, eine Autobiografie die die Erfahrungen eines Menschen mit Behinderung in der DDR schildert. Über ihre Familie konnte sie Matthias Vernaldi noch persönlich kennenlernen und möchte nun mit ihrer Forschung dazu beitragen, dass er in geschichtswissenschaftlichen Bereichen als unverkennbarer Avantgardist der Behindertenbewegung gezählt wird. Gerade aufgrund Alina Sonnenfeld’s eigenen Erfahrungen mit einer chronischen Erkrankung und Behinderung(en) möchte sie nicht, dass Vernaldi’s Kämpfe vergessen werden und stattdessen weiterhin die Gegenwart und Zukunft inspirieren kann.
Frau Sonnenfeld beschäftigt sich auch jetzt intensiv mit der Geschichte von Menschen mit Behinderung und möchte im Rahmen einer Promotionen weiter über die Zeit der DDR forschen. Anwesende mit eigenen Erfahrungen, die gerne einen Teil der DDR-Geschichte festhalten wollen würden, sind herzlich eingeladen diese mit ihr an dem Abend zu teilen.
